3 Portraits

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Lara Brekenfeld widmet ihre Arbeiten eingehend einem Thema, dem Menschen in einer ausgeprägten Lebenssituation. Ob Kinder, Sportler oder Frauen, in jedem ihrer Werkzyklen nimmt sie das Thema in verschiedenen Variationen auf ohne sich dabei zu wiederholen oder in Stereotype zu verfallen. Ihre Bilder sind realistisch und auf das Wesentliche reduziert. Sie leben aus dem Moment. So wird das Kind ernst genommen im Spiel, im Streit, im Nachdenken und im Auftreten. Es fordert heraus, gibt sich auf gleiche Augenhöhe, will es selbst sein, kein Abbild einer lieb gewordenen Vorstellung. Lara Brekenfeld stellt sie in alltäglichen Situationen vor, die jedem von uns vertraut sind. Sie isoliert die Figuren von ihrer Umgebung, greift zu großen Flächen, deren Farben zum Teil in der Kleidung, in Gegenständen und in den Gesichtern wieder auftauchen.

Mit den Fußballern nimmt sie sich eines Themas an, das uns durch Fluten von Bildern in allen Facetten bekannt vorkommt. Und dennoch gelingt es ihr durch die Beschränkung auf die Bewegung selbst, durch das Zitat einer brisanten Situation oder durch die Nähe zu den Figuren aus dem Vertrauten das Besondere zu gewinnen. Die Figuren scheinen miteinander zu spielen, das Körperliche wird zur tänzerischen Figur. Hinter der Stille und Unbewegtheit des Bildes steht die Ästhetik und Kraft einer Bewegung. Der Blick auf den Rücken des Torwartes lässt die Spannung und das Atem anhalten des Stadions aufscheinen. Und gerade aus den Zeichnungen spricht eine große Leichtigkeit, fast Unbeschwertheit und Lust an der Bewegung, am aufeinander zulaufen, sich messen und erobern. Es geht nicht um den Ball, er taucht nicht mehr auf.


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3. November - 15. Dezember 2007

Schlossstr. 12
19053 Schwerin

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